Ich arbeite künstlerisch und moderierend. In beiden Feldern geht es um dasselbe: um Aufmerksamkeit, Struktur und den Mut, Neues gemeinsam zu betreten. Ich arbeite mit Druckgrafik und anderen Medien. Mich interessiert das Dazwischen: Gleichgewicht und Störung, Anwesenheit und Leerstelle, das, was sich nicht rechnen lässt. Kunst ist für mich kein Ergebnis, sondern ein Vorgang – ein Raum zur Entwicklung neuer Perspektiven. Über mich Stationen zwischen Wirtschaft, Verwaltung, Sozialem und Kunst prägen meine Arbeit bis heute. → Mehr über mich
Foto: Ufuk Arslan
Hat Ki ein Gesicht?
Video zur Ausstellungeröffnung Does AI have a face?
Artkontor, Am Markt 9, Schwäbisch Hall
Finissage Samstag, 18. Juli von 10 bis 13 Uhr.
# 1
Geförderte Kunst und Kultur werden künftige Finanzkrisen nur überstehen, wenn sie ihren gesellschaftlichen Beitrag überzeugend vermitteln. Wer öffentliche Gelder erhält, muss erklären können, warum seine Arbeit für die Gemeinschaft relevant ist – nicht nur für Fachleute oder den Kunstmarkt. Kunst muss sich wieder stärker mit den Fragen der Menschen auseinandersetzen: Arbeit, Einsamkeit, Demokratie, Gerechtigkeit, Digitalisierung, Alter, Migration oder dem Wandel unserer Städte. Sie muss nicht gefällig sein, aber anschlussfähig.
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