Ich arbeite künstlerisch und moderierend. In beiden Feldern geht es um dasselbe: um Aufmerksamkeit, Struktur und den Mut, Neues gemeinsam zu betreten. Ich arbeite mit Druckgrafik und anderen Medien. Mich interessiert das Dazwischen: Gleichgewicht und Störung, Anwesenheit und Leerstelle, das, was sich nicht rechnen lässt. Kunst ist für mich kein Ergebnis, sondern ein Vorgang – ein Raum zur Entwicklung neuer Perspektiven.
Foto: Ufuk Arslan
Neuer Kurs: Die Kunst der Radierung
Anmeldung über die VHS Schwäbisch Hall
Start am 28. Sept. 2026, 18 Uhr, 8 Termine
Save the Date: Ausstellung "Hat KI ein Gesicht?"
Vernissage: 17. März 2027, 18 Uhr, Campus Schwäbisch Hall
Die Spiegelbildmaschine
Meine erste künstlerische Installation mit KI: Die Spiegelbildmaschine. Was wäre, wenn eine einzige Überzeugung zur Grundlage einer ganzen Gesellschaft würde? Die Spiegelbildmaschine stellt acht einfache Aussagen zur Wahl – über Sicherheit, Freiheit, Erfolg, Glauben, Natur, Technik, Logik und Bewahren. Aus der gewählten Haltung entwirft eine Künstliche Intelligenz kein Urteil und keine Prognose, sondern einen gewöhnlichen Tag im Jahr 2040: konkrete Uhrzeiten, konkrete Momente – die Konsequenz einer Idee, konsequent zu Ende gedacht. Die Maschine ist kein Orakel. Sie ist ein Spiegel. Sie sagt nicht, was kommen wird – sie zeigt, was entstehen könnte, wenn wir unsere eigenen Überzeugungen ernst nehmen und weiterdenken, bis sie an ihre Grenzen stoßen.
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→ Mehr über mich Stationen zwischen Wirtschaft, Verwaltung, Sozialem und Kunst prägen meine Arbeit bis heute.